Offizielle Gegendarstellung betreffend die Person von Markus Hoffmann
Der am 18. Januar 2007 in der Zeitung „Die Zeit“, Nr. 04/2007 unter der Rubrik Politik auf Seite 11 erschienene Artikel „Heilung in Gottes Namen, In Baden-Württemberg versucht ein christlicher Verein, Schwule von ihrer Homosexualität zu „befreien “ “ enthält mehrere unrichtige Behauptungen, die ich hiermit wie folgt richtig stelle.
Es wird berichtet: Homosexualität, sei nach meiner Überzeugung, Ausdruck eines Traumas und könne suchtartige Züge annehmen. Anschließend wird mitgeteilt. „ Zum Glück sei sie nicht genetisch bedingt und damit „heilbar “ “.
Es wird damit der Eindruck erweckt, ich hätte mitgeteilt, dass Homosexualität nicht genetisch bedingt und damit heilbar im Sinne einer Krankheit sei. Dieser Eindruck ist insoweit falsch, als behauptet wird, ich habe Homosexualität als heilbar im Sinne einer Krankheit bezeichnet.
In dem Artikel wird zudem mitgeteilt, ich habe durch mein Haus geführt.
Richtig ist, dass anlässlich der Befragung durch die Autorin Kontny eine Hausführung nicht stattfand. Das Treffen zwischen mir und Frau Kontny fand ausschließlich im Beratungsraum des Vereins Wüstenstrom statt.
In dem betreffenden Artikel wird weiter mitgeteilt, ich hätte gesagt „ als Hetero bin ich glücklicher. “
Richtig ist, dass ich eine solche Aussage weder vor , noch während oder nach der Befragung von Frau Kontny gemacht habe.
Im Artikel wird in Hinsicht auf mich behauptet: Noch sitzt er allerdings im internationalen Gremium von Living Waters.
Richtig ist, dass ich bereits seit Ende November 2006 nicht mehr an Sitzungen des internationalen Gremiums Living Waters teilgenommen habe. Der wuestenstrom e.V. ist seit dieser Zeit auch nicht mehr Teil dieses Gremiums.
Tamm, den 26.01.2007
Markus Hoffmann
Offizielle Gegendarstellung betreffend den Verein wuestenstrom e.V.
Der am 18. Januar 2007 in der Zeitung „Die Zeit“, Nr. 04/2007 unter der Rubrik Politik auf Seite 11 erschienene Artikel „Heilung in Gottes Namen, In Baden-Württemberg versucht ein christlicher Verein, Schwule von ihrer Homosexualität zu „befreien “ “ enthält mehrere unrichtige Behauptungen, die wir hiermit wie folgt richtig stellen.
In dem Artikel wird mitgeteilt, dass der Verein wuestenstrom vom Theologen Markus Hoffmann geleitet wird.
Richtig ist, dass Markus Hoffmann den Verein als ausgebildeter Sozialarbeiter und Therapeut leitet.
In dem Artikel wird ausgeführt: Stimmen hinter einer weiteren Tür. “Hier beraten unsere Ehrenamtlichen am Telefon“. Diese erklärten den Ratsuchenden unter anderem, dass ein Schwuler lebenslang gegen seine Neigung kämpfen müsse ähnlich wie ein Alkoholiker. Mit diesen Ausführungen wird der Eindruck erweckt, Markus Hoffmann habe der Autorin mitgeteilt, dass ehrenamtliche Mitarbeiter des Vereins wuestenstrom Ratsuchenden unter anderem erklärt hätten, dass ein Schwuler lebenslang gegen seine Neigung kämpfen müssen ähnlich wie ein Alkoholiker.
Richtig ist, dass Markus Hoffmann eine solche Aussage zur Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins wuestenstrom nicht gemacht hat.
Es wird weiter in dem beanstandeten Artikel ausgeführt: „Wie gegen diese Sucht zu bestehen sei, deutet sich im Beratungsraum unterm Dach an “. Es wird sodann darauf hingewiesen, dass Hanteln auf dem Boden liegen. Hierdurch wird der Eindruck erweckt, dass die Hanteln vom Verein wuestenstrom zur Behandlung gegen die Homosexualität eingesetzt werden.
Richtig ist, dass Hanteln vom Verein wuestenstrom nicht zu Therapie- oder sonstigen Behandlungszwecken, insbesondere nicht gegen Homosexualität eingesetzt werden.
In dem Artikel wird im Zusammenhang mit der Frage an die Klienten „Wie war das, als du von einem Mann abgelehnt wurdest“ mitgeteilt, „ Wer will, kann seine Wut darüber auf roten Matten austoben.“ Damit wird der Eindruck erweckt, Markus Hoffmann fordere Klienten des wuestenstrom e.V. auf, ihre Wut über die Ablehnung durch einen Mann auf roten Matten auszutoben.
Dieser Eindruck ist falsch. Markus Hoffmann fordert die Klienten nicht auf, sich auf roten Matten auszutoben. Der Verein besitzt solche Matten nicht.
Im Artikel wird über Markus Hoffmann berichtet: Mittlerweile schöpft er seine Argumente auch aus anderen Quellen, zum Beispiel aus der Werkausgabe von C.G. Jung. Mit dieser Aussage wird der Eindruck erweckt, Markus Hoffmann berufe sich im Rahmen seiner Tätigkeit für den Verein wuestenstrom auf Werkausgaben des Psychoanalytikers C.G. Jung.
Richtig ist, dass sich Markus Hoffmann im Rahmen seiner Tätigkeit für den Verein nicht auf Werkausgaben von C.G. Jung beruft. Derartige Werkausgaben befinden sich auch nicht im Besitz des Vereins wuestenstrom.
Es wird schließlich in dem Artikel behauptet: Die Schwulenberatung Berlin weiß um die Folgen solcher Methoden. Hier gingen Hilferufe von Schwulen ein, die in Tamm als psychosexuell gestört eingestuft wurden.
Richtig ist, dass durch den Verein wuestenstrom keine Einstufungen erfolgen, insbesondere nicht als „psychosexuell gestört“.
Tamm, den 26.01.2007
Markus Hoffmann für den wuestenstrom e.V.